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Das Kindermuseum im FEZ-Berlin
Das Kindermuseum im FEZ Wuhlheide Berlin
versteht sich als junger kultureller Erlebnis- und Erfahrungsraum,
der, angelehnt an die „Neue
Museumspädagogik“ der 80er
Jahre und die Initiative „Kindermuseum“
interaktive Ausstellungen für Kinder, Jugendliche und Familien
inszeniert.
Das Kindermuseum befindet
sich in Deutschlands größtem gemeinnützigem Kinder–
und Jugendkulturzentrum mit zahlreichen kulturellen Angeboten, Projekten,
Events und einer Vielzahl freier Träger (Theater, Musik, Technik,
Kino, Tanz, Ökologie, Sport). Diese Kopplung an ein interdisziplinäres
Zentrum, wo Freizeitkultur, Unterhaltung und Bildungsangebote
zusammenfließen und unterschiedliche Publikumsgruppen anlocken,
geben dem Kindermuseum im FEZ innerhalb der Kindermuseumsszene ein
besonderes Gepräge.
Zum einen ist das Museum eingebunden in das multifunktionale
Konzept, nutzt die inhaltlichen Ressourcen des Hauses mit
verschiedenen Rollenangeboten, die von vorn herein ein hohes Maß
an Eigenaktivität der Besucher sichern. Das Publikum kommt
nicht vordergründig als Museumsbesucher, sondern wechselnd
auch als Konzertgänger, Dienstleistungskundschaft, Schwimmhallenbesucher
oder Projektteilnehmer.
Zum anderen agiert das Kindermuseum als selbständiger Bereich
und bietet innerhalb der vordergründig temporär angelegten
Veranstaltungen des Hauses einen autarken Fachbereich, der Ausstellungen
konzipiert, museumspädagogisch begleitet und in einem eigenen
Ausstellungsraum präsentiert.
Das Kindermuseum im FEZ-Berlin
zielt mit seinen Ausstellungsinhalten auf gesellschaftlich relevante
Themen und aktuelle Bildungsdiskussionen wie „Leben und Tod“,
„Gesundheit“, „Geld und Einkaufen“ oder
zukünftig „Gender“ und „Identität“.
Thematisch gestaltete Räume mit
begehbaren Inszenierungen, interaktiven
Installationen und Objekten veranschaulichen Zusammenhänge,
die Kindern in dieser Weise sonst nicht zugänglich sind.
Durch eine gelungene Mischung von Exponaten
zum Anfassen aber auch musealen Objekten zum Betrachten werden
die Besuchenden zu Aktion und Kommunikation und damit zur Auseinandersetzung
und Reflexion von Lerninhalten aufgefordert. Durch die grundsätzlich
angestrebte Methodenvielfalt und Interdisziplinarität können
die Besucher sich individuell und je nach Interessenlage, allein
oder gemeinsam, über unterschiedliche Zugänge den Ausstellungsinhalt
aneignen.
Durch die Kooperation
mit den Berliner Kinder- und Jugendmuseen
und im Austausch mit anderen überregionalen
Museen und Bildungsinstitutionen entsteht ein pädagogisches
und kulturelles Netzwerk, das die
Bereiche Museum, Wissenschaft, Kultur, Spiel und Theater auf interdisziplinäre
Weise verknüpft.
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